Das denkmalgeschützte ehemalige Pfarrhaus in Eisenharz steht ortsbildprägend neben der Pfarrkirche und wird seit ca. 30 Jahren als katholisches Gemeindehaus genutzt. Das 2-geschossige Gebäude ist mit einem Gewölbekeller teilunterkellert und stammt aus dem Jahre 1778.
Die Wände sind weitgehend aus Natursteinmauerwerk, die Decken aus Holz und das Dach als stark abgewalmter zweilagiger Kehlbalkendachstuhl ausgeführt.
Das 1. Obergeschoss wurde durch eine Aufzugsanlage barrierefrei erschlossen. Ebenfalls wurde im EG ein barrierefreies WC eingebaut.
Alle Oberflächen wurden innen hell gestrichen, Parkettböden abgeschliffen und Türen den aktuellen Brandschutzanforderungen angepasst.
Bei den bestehenden Natursteinwänden wurden die Risse verpresst, die Putze ausgebessert und mit Silikatfarbe gestrichen.
Alle denkmalschutzrelevanten Bauteile wie der historische Dachstuhl, die Gebäudegrund- u. Außenmauern, die
Gebäudestruktur, die Stuckdecken und die mittelalterliche Dachzier wurden fachgerecht restauriert und
in weiten Teilen wieder hergestellt.
Aufgrund der im Dachstuhl vorzufindenden Wochenstube für Fledermäuse wurden alle artenschutzrechtlichen Vorgaben während der Bauzeit strikt eingehalten.